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Kommentare zur Statistik:

Die Wirklichkeit sieht anders aus als viele glauben
Im Beobachtungszeitraum mussten weniger ältere Arbeitnehmer (50+) gehen (Abnahme fast 50%!), Frauen hingegen sind jetzt mit einer Zunahme von +3% vermehrt betroffen.
Und: Die beste Ausbildung schützt nicht mehr, die Zahl der Fälle mit Fachhochschul- oder Uni-Abschluss beträgt jetzt über 80%. Auch das „beste Alter“, d.h., die 40+-jährigen trifft es mit 57% besonders häufig. Führungskompetenz wird in diesen Zeiten höher geachtet als reine Fachkompetenz – nicht nur, aber auch, weil sie seltener anzutreffen ist und besonders in kritischen Phasen eines Unternehmens „matchentscheidend“ sein kann.

Die Stühle der Chefs wackeln immer mehr
Auf der Teppichetage wird auch ausgedünnt und ausgewechselt: Entlassungen von Geschäftsleitungsmitgliedern und oberem Kader haben von 44% auf heute 55% aller Fälle weiterhin stark zugenommen.

Branchenunterschiede: Nicht überraschend, Banken bauen weiter ab, Pharma/Chemie zumindest im 2011 weniger betroffen
Ein Blick auf die Branchen zeigt bei den Banken – wen wundert es – weiterhin eine zunehmende Tendenz von 32 auf 34%, während bei der Pharma/Chemiebranche ein Rückgang von 26 auf 14% gemessen wurde. Allerdings zeigt gemäss Grass & Partner zu Beginn des Jahres 2012 die steigende Zahl von Mandaten aus dieser Branche, dass sich eine Trendwende anzubahnen scheint. Die Fälle aus den Industrieunternehmen sind hingegen wieder von 11 auf 18% deutlich zunehmend.

Krisen fördern es zutage: Führungsprobleme und nicht stimmige Chemie
Dass in schwierigen Zeiten der Führung eine besondere Bedeutung zukommt, leuchtet ein - und das sind dann auch die Momente, wo zwischen Arbeitnehmenden und Chefs die "Chemie" eine wichtige Rolle spielt. Entweder sie stimmt - oder eben nicht. Dieser misslichen Situation ist fast ein Drittel aller Entlassungen zuzuordnen.

Was tun, wenn der Fall eintritt? Ein gutes Netzwerk ist entscheidend!
Beziehungen haben und Beziehungen nutzen ist nach wie vor entscheidend: Mit 41% ist dies der weitaus häufigste und auch erfolgreichste Weg zu einer neuen Stelle. Hingegen spielen mit 18% Inserate oder das Internet weniger eine Rolle. Via Personalberatungen oder Headhunter finden lediglich 8% eine neue Stelle. Der Schritt in die Selbstständigkeit wird aber mittlerweile vermehrt von bereits 9% gewagt.

Mit professioneller Begleitung in knapp einem halben Jahr zur neuen Stelle. Wenn Unternehmen aber „nur“ eine Abfindung zahlen, wird es gefährlich
Zwar konnten wir feststellen, dass 2011 die Dauer bis zu einer Neuanstellung mit durchschnittlich 5,4 Monaten weiterhin gesunken ist, die Indikatoren für 2012 zeigen jedoch, dass es in nächster Zukunft schwieriger sein wird und das Suchen und Finden wieder mehr Ausdauer braucht. In solchen Zeiten ist eine professionelle Outplacement-Begleitung besonders wichtig und ist höher zu werten als eine auf den ersten Blick lukrative Abfindung bevor man auf der Strasse steht. Geld ist nämlich nicht immer eine Lösung - und bei der Suche nach einem neuen Job schon gar nicht.

Gerne geben wir Ihnen weitere Auskünfte
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